Ich war zwar schon in der Nacht zuvor bei einem Shrine, aber doppelt hält besser und wenn´s nichts nutzt, dann kann´s nicht schaden und wenn´s nicht schadet, dann kann´s nur nutzen. Also auf nach Asakusa (wird Asaksa gesprochen) zum senso-ji, dem ältesten Tempel.
Kommt man in Asakusa aus dem Untergrund, ist das erste, das man über die Köpfe der vielen Menschen hinweg sehen kann, das Wahrzeichen einer der größten (Bier)brauereien Japans. Entworfen hat die Zierde des Asahi-Hauptgebäudes der französische Architekt Philippe-Patrick Starck. Vielleicht lässt sich ihr Glanz (auch nachts) auf diesem Bild erahnen…
Drei Tage lang wird gefeiert. Zwar sind die Geschäfte geöffnet, aber es gibt immer noch genug Menschen, die frei sind zu feiern. Also schmeißen sie sich in ihre 1er-Panier und besuchen einen Shrine oder Verwandte.
Was macht man bei einer solchen Menschenmenge ?
Richtig! Man geht erst einmal essen und auf einen Kaffee…. Am Ende Straße gab es eine Schnellimbiss. Was der Automat mir bescherrt ist immer wieder eine Überraschung. Dieses Mal war es Suppe mit Buchweizennudeln (Soba) und Aburage ( = gebratener Tofu). Die Suppe war heiß und würzig und die Nudeln füllten den Magen. Daran könnte ich mich gewöhnen. 🙂
Nach dem Kaffee bei Mr. Donuts (der doch früher Dunkin Donuts hieß?!) eine erste leise Revision: Der Kaffee ist nicht (mehr) so gut wie vor fünf Jahren und die Donuts zwar originell vielfältig in Blumenform, aber längst nicht (mehr) so flaumig….
Die Straße, die zum Tempel führt, die Kaminarimon-dori ist nicht mehr nur den Fußgänger_innen vorbehalten, was ein gutes Zeichen dafür ist, dass die Menge ihre Neujahrspflichten erfüllt hat. Man betritt das Gelände durch ein großes Tor.
Das ist eine kleine Gasse voller Menschen und Buden, in denen Souvenirs, Süßigkeiten aller Art, Perücken u.a. angeboten werden. Ein bißchen wie in Wien der Christkindlmarkt; nur ohne Baum, ohne Weihnachtsmänner und mit viel mehr Japaner_innen halt.
Am Ende dieser „Einkaufsstraße“ können sich die Gläubigen erst einmal reinigen; mit Wasser und mit Rauch. Danach gehts hinauf zum Shrine selbst.
…to be continued….
Wie es sich für eine „japanischen Christkindlmarkt“ gehört, gibt es auch Punsch. Nun, hier ist es heißer Sake mit Honig und Bohnenpaste oder Tofu (was wirklich, das haben ich nicht heraus gefunden…), schließlich ist das hier ja auch kein Christkindlmarkt.
„Punschstand“: dahinter da Hintern des „Punsch“verkäufers in einer nahen Einkaufspassage. Übringens gleich daneben: Das Eisgeschäft. Hier geht alles !













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