Der Rest des Hauses

Die Mikrowelle habe ich noch nicht recht verstanden.Der Tisch ist unterhalb geheizt und steht auf einem beheizten Teppich-sehr angenehm.

    Das Bad ist im Erdgeschoss. Wie alle japanischen Badezimmer gibt es dort eine Art große Wanne und einen Wasserhahn nahe dem Boden. Zum Waschen setzt man sich auf einen Plastikschemel und lässt Wasser in ein Lavoir. Dann seift man sich mit einem Schwamm am ganzen Körper ein und spült anschließen die Seife ab. In diesem Raum gibt es keine Heizung. Das ist an sich nicht schlimm, wenn man nicht so wie ich das  Handtuch im Zimmer vergisst…

 

 

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Wohnen

Hier wohne ich. Das Haus gehört einer Amerikanerin, die hier in Tokyo Englisch lehrt und bis 19. Jänner in Deutschland bei ihren Verwandten ist. Ich mag, dass in Tokyo der Begriff Zimmerpflanzen sich ausdehnt und alle ihre Töpfe vor die Tür auf die Straße stellen. Das Haus ist schön. D.h. es gefällt mir, weil es traditionell japanische Räume hat, die durch Schiebetüren aus Papier (Shoji) getrennt sind und mit Reisstrohmatten (Tatami) ausgelegt sind. Bodentiefe Fenster öffnen sich zu schmalen Hinterhöfen, in denen auch im Winter grüne großblättrige Stauden wachsen. Leider hat unsere Wirtin das Haus vollgestopft mit Dingen und ich habe mich dabei ertappt, wie ich bereits im Geiste die Sachen sortiert und entsorgt habe…

Der Eingangsbereich. Ihre Haustür ist immer offen. Dafür hat sie aber das Fahrrad versperrt. Von der Tür weg führt eine Stufe ins Haus. Die Schuhe und auch das Kerosin bleiben davor. 

Eine finstere, schmale Treppe, die nicht annähernd so breit ist, wie sie vielleicht auf dem Foto wirkt kommt man in den ersten Stock zu meinem Zimmer.

Das ist die Hälfte meines Raumes. Geheizt wird mit einem kleinen Kerosinofen und einer großen Wärmematte unter dem Fußboden.

Vor dem Zimmer gibt es kaltes Wasser zum Zähneputzen und einen Wasserkocher. Während man im Haus keine Schuhe trägt, so sind sie am WC ein Muss. Selbiges spült man mit jenem Wasser, das beim Mal zuvor für´s Händewaschen benutzt wurde. Außerdem ist es nichts für Menschen mit kaputten Kniegelenken.

Von meinem Zimmer aus gibt ein kleiner Balkon den Blick frei auf die nächstgelegene Bahnstation, deren Züge sich in regelmäßigen Abständen durch Geläute bemerkbar machen.

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Die Anreise

…die Anreise war dieses Mal nicht ganz so prickelnd: Die Kabinencrew der Aeroflot von Wien nach Moskow hat nicht russisch sprechende Passagiere nur widerwillig bedient. (Sicher eine Ausnahme) Etwas entschädigt hat das eine sehr kommunikative Eximmobilienhändlerin aus dem 8.Bezirk, die Kulturanthropologie studieren möchte und mit Kindern und Mutter ihren Bruder in Moskau besucht. Auch der Blick aus dem Fenster hatte etwas…

Beim Einreiseschalter in Narita meinte der Schalterbeamter doch glatt, ich solle das nächste Mal deutlicher schreiben…pfff.

Als kleine Überraschung lang im Koffer ein russischer Aktenvermerk, der so elegant geschrieben war, dass man ihn fast für einen Liebesbrief in kyrilisch halten konnte. Doch leider bin ich nun Mal des Russischen nicht mächtig und machte mich am Flughafen auf die Suche nach dem Aeroflotschalter. Gut, ein paar japanische Mitarbeiterinnen wirkten etwas nervös, aber ich war eh lieb zu ihnen… Endlich erschien der Manager, sprach mich auf russisch an und war überrascht, dass ich mit dem Namen „Rischka“ ihn nicht verstehe. Also, der Brief war der Hinweis, dass man aus dem Koffer Gefährliches entfernt hatte-Sternspucker nämlich.

Auf dem Weg zur Unterkunft war ich dann zu müde, um noch viel Dokumentierenswertes zu sehen. Ganz vergessen hatte ich, dass hier alles piepst, zwitschert, pfeifft und gongt auf der Straße.

do itashimashite

 

 

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Vorbereitung

…Habe fertig!

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Vorbereitung

So, nachdem mir U./R. einen Koffer geschenkt hat, muss ich mich nun ernsthaft mit den Vorbereitungen auseinandersetzen….

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