Das Versenden des Bloglinks motivierte mich zur kontinuierlichen Textproduktion. Aber sim ma sichs ehrlich: Wer will schon etwas lesen von jemandem, die gerade nichts zu sagen hat? Also werde ich nach diesem Post nicht mehr den Tag als Maß der Dinge nehmen, sondern die Mitteilungswürdigkeit.
Ob der Wecker heute früh geläutet hat oder nicht, konnten wir trotz eingehender Diskussion nicht eruieren. Jedenfalls waren wir erst gegen Mittag startklar. Bei der Haustür haben wir die Vermieterin getroffen. Sie war erst in Wien und gerade auf dem Weg ins Fitnessstudio. Wir essen in einem Imbiss zum Frühstück das Mittagessen und fahren mit der Metro zum TourismusCenter in Asakusa. Dort raffen wir ein paar Broschüren an uns. Zum Verweilen lädt das überhitzte Gebäude nicht so recht ein. Spannende Intervention! Seltsamer Zugang: Viele öffentliche Gebäude sind überheizt, dafür trinken dann die Japaner*innen im Doutur iced Kohi (Kaffee auf Eiswürfel)

Wikipedia schreibt: “
Der Asakusa-Schrein (jap. 浅草神社, Asakusa-jinja) ist ein Shintō-Schrein neben dem buddhistischen Tempel Sensō-ji im Stadtteil Asakusa (sprich: Asaksa) des Stadtbezirks Taitō von Tokyo […]. Er wurde im Jahr 1649 von Tokugawa Iemitsu errichtet. In ihm werden die drei Männer verehrt, die für den Bau des benachbarten Sensō-ji verantwortlich gewesen sein sollen. Der Legende nach sollen]zwei von ihnen, die Fischer-Brüder Hinokuma no Hamanari (檜前浜成) und Takenari (檜前竹成), im Jahr 628 eine Statue der Bodhisattva Kannon ( eine a bisserle komplizierte Geschichte, aber bitte: https://www.univie.ac.at/rel_jap/an/Ikonographie/Kannon) im Sumida-Fluss gefunden haben. Die Fischer sollen die Statue in den Fluss zurückgeworfen haben, worauf sie aber jedes Mal aufs Neue aufgetaucht sein soll. Der Dorfvorsteher Haji no Atai Nakatomo (土師真中知), bzw. Haji no Nakatomo (土師中知) soll so ihre Heiligkeit erkannt und daraufhin den Tempel um sie herum errichtet, sowie die beiden Brüder zum Buddhismus bekehrt haben. Im Schrein werden viele Feste (Matsuri) ausgerichtet, darunter eines der drei größten Matsuris Tokios, das Sanja-Matsuri, das über einen Zeitraum von drei bis vier Tagen an einem Wochenende im Mai jeden Jahres stattfindet. An seinem Höhepunkt werden an die 100 tragbare Schreine (Mikoshi) durch die Straßen des Viertels getragen.
Wir queren die Kapabashi, die Geschirrstraße Tokyos. Ich frage eine Passantin nach dem Namen der Straße und sie versteht mich! 🙂 Ich lerne Japanisch nicht fleißig und schon garnicht regelmäßig, also freut mich dieser „Dialog“ sehr. 
Wir kommen nach UENO.
Von dort gibt es nichts Spannendes zu berichten: Wir trinken Kaffee, besuchen einen Book-off (Second Hand Buchgeschäft) und einen Daiso ausführlich. Ich habe einen Sammelcoupon für (verbilligte) Handtücher bekommen – Sugoi. Am Rückweg essen wir nicht so gut, nachdem wir unser zweites Quartier in Tokyo besuchen wollten. Die Zeit verinnt. Es ist später Abend. Wir fahren mit der Metro nach Oji und ich kaufe Bier und alibihalber Joghurt. Dann sammle ich P. im nächsten Beserlpark ein und wir gehen nach Hause.