Odaiba ist eine künstliche Insel in der Bucht von Tokyo, die im 19. Jahrhundert als Wehranalge geplant wurde. Der Bau wurde allerdings nie vollendet. Seit Ende des 20. Jahrhunderts ist die Gegend ein beliebter Freizeitpark mit mehreren großen Einkaufszentren und heißen Quellen.
Zu erreichen ist Odaiba mit der Yurikamome line. Entweder von ihrer Endstelle in Shimbashi oder was viel besser ist, von der Endstelle in Tokyosu. Wichtig ist nur, einen Platz in der ersten Reihe des führungslosen Wagens zu bekommen. Die Yurikamome line ist bei Schönwetter wie Hochschaubahnfahren für Herzkranke und so empfiehlt es sich, einmal von Endstelle zu Endstelle zu fahren und dann erst die Station Aomi anzuvisieren.
Die Idee aus der Fahrt bereits eine Attraktion zu machen, ist nicht so originell…
Von der Aomi Station aus, geht´s dann zur Rainbow bridge.
Die Brücke zu Fuß zu überqueren ist vielleicht mit Oropax leichter. Denn neben dem Gehweg donnern die Lastwagen vorbei. Der Ausblick von der Brücke entschädigt das allerdings auf jeden Fall.

ööö
Manche Menschen schnitzen Herzen und Jahreszahlen in Bäume.
Nach einem kurzen Strandspaziergang erreicht man den Pier und dort gibt es wieder etwas zu probieren.
Eine Kopie der Freiheitsstatue ist ein beliebter Fotohintergrund. Ein weiteres Wahrzeichen steht im symbol promenade park: Flame of Freedom. Ein französisches Geschenk mit einer Höhe von 27 Metern.
Einkaufszentren gibt´s hier zum Abwinken…
2007 präsentierte uns unsere damalige Gastgeberin stolz „Europa“ im Venus Fort. Wir waren sprachlos. Damals wie heute. Schon allein dieses Einkauszentren – wir mussten durch zwei andere bevor wir es wieder gefunden hatten – ist einen Besuch in Odaiba wert.












