for your eyes only: my laundry

Jeder Ort hat „seine“ Zeit. So finde ich, dass 24h Münzwäschereien nur nachts zu frequentieren sind, wenn sie hell erleuchtet sind und davor Autos im Dunkeln vorbei rasen… Also „mache“ ich erst gegen 22.30 die Wäsche und werfe den Wäschesack über den Fahrradkorb. Etwa in der Hälfte meines Weges, knapp nach dem Fukushima-supermarkt, bietet sich die Möglichkeit bei Grün auf die „richtige“ Straßenseite zu wechseln. Und da, noch bevor ich die Straße quere, sehe ich den Herrn Inspektor auf seinem Dienstfahrrad. Ich mache eine gekonnte wie beiläufige Schleife und warte brav vor der nächsten roten Ampel. Das Alles unter dem wachsamen Auge des Gesetzes. Als routienierte Kontrollierte war mir klar, das wird eine Kontrolle. Überraschenderweise brauchte er fast bis zur nächsten Ampel. Hätte ich doch schneller fahren sollen ? Eine Verfolgungsjagd auf dem Fahrrad, das hätte schon etwas…

Dieser Beamte trug eine Maske, nicht dass ich ihn ohne besser verstanden hätte. Er sprach wie die meisten hier Japanisch, das ich trotz oder gerade wegen meinem Kurs nicht verstehe. Aber wenigstens wusste ich dieses Mal, was er wollte. „tomodachi“ Ich versuche ihm zu erklären, dass ich ihn leider nicht verstehe, dass das Fahrrad meiner Vermieterin gehört und überhaupt. Währenddessen fällt mir auf, dass er sehr hübsche Augen hat, die mandelförmig von einem schmalen schwarzen Kranz an Wimpern eingefasst sind. Absurd. Er überprüft meine Angaben – hoffentlich ist das Fahrrad jetzt nicht auf die Tochter angemeldet – überfliegt meinen Pass und wir verabschieden uns.

This entry was posted in Uncategorized. Bookmark the permalink.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert