Direkt von der gleichnamigen JR Station der Yamanoteline aus beginnt Harajuku.
Ein Viertel mit engen Gassen voller kleiner Geschäfte und Menschen. Verkauft wird vor allem Kleidung, aber auch Modeschmuck und Devotionalien aktueller J-Popgrößen.
Eigentlich war mir nur aus Sentimentalität danach durch die Gegend zu ziehen. Schaun, ob ’s den Vivienne Westwoodladen noch gibt, der vor fünf Jahren unter Strafandrohung nicht fotografiert werden durfte (nicht gefunden) oder der kleine Crepesstand, wo wir Crepes mit Schlagobers und Erdbeeren im Dezember gegessen haben (gibt‘ s noch; auch die Crepes).
Nach einer kleinen „Fotorunde“ machten wir uns auf, hier etwas zu finden, dass wir noch nicht kannten und wirklich, gleich vom Crepesstand weg – wie praktisch – führen ein paar Stufen weit weg vom Trubel hin zu einem Shrine.
Der Blick zurück in ein Getöse, das dann doch wieder so gut zum Shrine passte.
Zugegeben meine Shrinesättigung hat schon einen sehr hohen Grad erreicht, aber dieser hier war mit lauter Gemälden geschmückt, die Schiffe oder anderes Meeriges zeigten und das war dann schon wieder interessant.
Die Recherche vor Ort ergab, dass der Shrine einem Flottenadmiral namens Admiral Tōgō Heihachirō (1848 – 1934) gewidmet war, den die Presse im Westen als den Nelson des Osten bezeichnete. Der Herr hatte ein recht bewegtes und in seiner Branche als Wassersoldat erfolgreiches Leben. Nachzulesen wie so oft bei Wikipedia.

Zurück in einer der Einkaufsstraßen war wieder alles wie gewohnt monumental.



