yotsuya hiroba

Nach dem ich am Freitag nichts gemacht hatte – war ich nicht in diesem Haikupark und in Shinjuku? – fuhr ich Samstag am Abend wieder zu Natsu, die eine Lesson for handicaped people gibt. Dieses Mal bin sogar einigermaßen pünktlich. Die anderen sind zu spät. Macht nichts. Warten ist besser als hetzen. Schließlich wächst die Gruppe auf insgesamt 10 Teilnehmer_innen an. Vier davon haben besondere Bedürfnisse, die ein Etikett haben.

Nach einer Vorstellrunde – Natsu lässt mich leider nicht in Japanisch stottern – wärmen wir auf. Mal einzeln, mal zu zweit. Sie macht viel Akupressur, lässt alles zu, was von den Jugendlichen kommt, aber bietet dann auch immer wieder Struktur an. Wir improvisieren mit Gesten, Bewegungen und frei zur Musik. Jede_r darf einmal, auch ich, Wien – Sie kann Michaela nicht aussprechen. Anders als bei den Butohstunden ist in diesen zwei Stunden ihr Gesicht gelöst und nicht verbissen. Die Atmosphäre ist angenehm. „I would like to know more about your work.“ Sie lächelt milde und nickt.

Auf dem Rückweg entdecke ich dann das Firemuseum, von dem sie in ihrer ersten Wegbeschreibung geschrieben hat.

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