Wir fahren nach Ota. Dort kann man vielleicht das Meer sehen. Doch zuerst der obligatorische Tempel. Dieser ist wieder etwas Besonderes, aber steht natürlich wieder wo oben.
Der Ikegami Honmon-ji Tempel wurde von Nichiro (1245-1320) einem Schüler des buddhistischen Reformers Nichirens (1222-1282) an jener Stelle errichtet, an der der Gelehrte verstarb und eingeäschert wurde.
http://honmonji.jp/foreign/de.html
Die Statue von Nichiren, vor der Menschen erfurchtsvoll beteten.
Laut Plan soll die Kawabata Ryushi Memorial Hall ganz in der Nähe sein. Der dazu gehörige Park ist nur dreimal am Tag geöffnet.Wir irren zwischen unzähligen Friedhöfe herum. Die Sperrstunde rückt näher. Schließlich bringt uns ein Anwohner hin. Zum Museum. Kawabata Ryushi, stellt sich heraus, war das Pseudonym eines Malers namens Kawabata Shotarō (1885-1966), der Bilder im sogenannten Nihongastil malte.
„How old are you?“ P. ist so überrascht, dass ich aushelfen muss. Die Kassiererin entschuldigt sich und wir lachen alle. Die Ausstellung ist wohl interessant, aber leider nicht verständlich. Malerisch sind des Malers Notizen, die den unzähligen Landschaftstudien angehängt sind.
Wir wollen weiter zum Omori Nori Museum, das Lawa thematisiert. Die Kassiererin lacht wieder und meint, das Museum ist wirklich nicht sehenswert und so wollen wir zumindest ans Meer. Entlang dem Kanal kommen wir zu einer künstlichen Bucht. Schwimmen verboten. P. ist enttäuscht und wir machen uns auf den Weg zurück.
Quer durch ein Wohnviertel zur Station Kanda. Dort endet bei Dotour unser Tag.



