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Meine heutig Foltergehilfin bei Natsu ist milde gestimmt. Dieses „Shiatsu“ wie sie es nennen, also das Aktivieren von Stresspunkten tut nicht gleich weh. „Should it hurt?“ „Well, that depends…But if you want, i can press harder!“ „NO!“

Während des obligatorischen Warmups stehe ich manchmal neben mir, um zu beobachten und überlege, wie Menschen, mit denen ich so im (nicht künstlerischen) Alltag zu tun habe, auf die Handlungsanweisungen reagieren würden…

Sensei spricht über individuelle (Körper)sprache beim Tanzen und wir versuchen, in der Mauer zu tanzen wie Kazuo Ohno. Dann fordert sie uns auf, unsere eigene Sprache zu entwickeln. Die Erste tanzt „Familie“, die Zweite „Tears“. Während die anderen tanzen, überlege ich, warum ich eigentlich Butoh mache…wakarimashita.

„Today it’s like exhibition. Would you like to try?“ Ich habe zwar nicht die leiseste Idee, was und wie ich machen soll, aber ich probiere es. „So, what are you dancing?“ „Hmm, …Love?!“ „Love! Dance is Love“  und lacht. Dann wirft sie irgendeine romantische Musik ein. Ich improvisiere nicht bis zum Ende der Nummer. „You did feel something.“ Dann improvisiert Sensei und es ist beruhigend zu sehen, dass sie auf irgendeine Musik auch nur irgendeinen Ausdruck abliefert…

Meine Bitte um ein Interview lehnt sie ab.

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