Die Anreise

…die Anreise war dieses Mal nicht ganz so prickelnd: Die Kabinencrew der Aeroflot von Wien nach Moskow hat nicht russisch sprechende Passagiere nur widerwillig bedient. (Sicher eine Ausnahme) Etwas entschädigt hat das eine sehr kommunikative Eximmobilienhändlerin aus dem 8.Bezirk, die Kulturanthropologie studieren möchte und mit Kindern und Mutter ihren Bruder in Moskau besucht. Auch der Blick aus dem Fenster hatte etwas…

Beim Einreiseschalter in Narita meinte der Schalterbeamter doch glatt, ich solle das nächste Mal deutlicher schreiben…pfff.

Als kleine Überraschung lang im Koffer ein russischer Aktenvermerk, der so elegant geschrieben war, dass man ihn fast für einen Liebesbrief in kyrilisch halten konnte. Doch leider bin ich nun Mal des Russischen nicht mächtig und machte mich am Flughafen auf die Suche nach dem Aeroflotschalter. Gut, ein paar japanische Mitarbeiterinnen wirkten etwas nervös, aber ich war eh lieb zu ihnen… Endlich erschien der Manager, sprach mich auf russisch an und war überrascht, dass ich mit dem Namen „Rischka“ ihn nicht verstehe. Also, der Brief war der Hinweis, dass man aus dem Koffer Gefährliches entfernt hatte-Sternspucker nämlich.

Auf dem Weg zur Unterkunft war ich dann zu müde, um noch viel Dokumentierenswertes zu sehen. Ganz vergessen hatte ich, dass hier alles piepst, zwitschert, pfeifft und gongt auf der Straße.

do itashimashite

 

 

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