Der erste Workshoptag – es bleibt alles anders

Morgens warte ich zu, weil ich hoffe, unser Gastgeber, der in Greifnähe im Durchgangszimmer schläft, muss zur Uni. Leider nein. Also starten wir gegen 10Uhr zu einer kleinen Sightseeingtour los. Im Gepäck ein alter bekannter noch von unserer letzten Reise: Mein Hautauschlag als Reaktion auf Nahrungsergänzungsmittel. Dieses Mal die Version Magnesium. Ich habe wie gewohnt aus ästhetischen Gründen und wegen dem Jugendschutz, die unansehnlichsten Stellen geschwärzt.

SChwarz

 

Gleich vorweg: Sapporo ist sicher eine schöne Stadt, um hier zu leben. Die Stadt ist nicht zu groß – drei Metrolinien – und das Klima angenehm. Aber als Ziel für eine Reise, deren Hauptinhalt Sehenswürdigkeiten sind, würde ich sie mir nicht auserkiesen. (Das ist bitte die Präsensform von „auserkoren“) Also informieren wir uns erst einmal, essen dann Reis mit Kaviar und machen uns auf dem Weg zum Workshop.

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Ich bin angespannt und beginne zu zweifeln, ob es eine gute Idee war, einen Workshop bei jemandem zu besuchen, den ich bereits 2010 in London  als Ekel erlebt habe. Aber nun ist es zu spät. Augen zu und durch.

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Der Raum ist mit Tatamimatten ausgelegt und an den Seiten stapeln sich Polster, Bücher und Musikinstrumente, die mit Tüchern unbeholfen abgedeckt sind. Ich bin die erste und habe Glück: Itto erkennt mich nicht wieder. Außer mir nimmt noch ein junger Mann aus Chicago teil und wir tun viel.

 

 

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