Die erste Nacht, der erste Tag

Ich schlafe tief. Das Erdbeben in dieser Nacht habe ich nicht bemerkt. Die Nacht ist ruhig.

Dank sei der Zeitverschiebung…

Gegen 5 Uhr wache ich auf und glaube zuerst, dass jemand am Gang das Licht brennen hat lassen. Doch als ich das Zimmer verlasse, merke ich, das ist Tageslicht, das ins Zimmer fällt.. Unser Zimmer ist so dunkel.  Während ich Minuten später  noch überlege, ob ich jetzt schon aufstehe oder nicht, beginnt „es“ und ist nicht zu stoppen, bis ich die Batterie herausreiße. Ohayogozaimasu!

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Asakusa liegt zentral. Also machen wir uns zu Fuß auf nach Ueno, um dort einzukaufen. Leicht benommen und wohl noch dehydriert, finde ich auch an diesem Tag nicht gleich meine Orientierung und wir machen einen Umweg.

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Lost in Translation: Werbung auf einem der unzähligen Getränkeautomaten.

In einem Park an der – ich glaube Kyosobashi – machen wir Halt, Rast und sammeln, orientieren uns wieder, um dann entlang eines Flusarmes durch die Seitengassen neuerlich Ueno anzusteuern.

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Ich mag dieses Kleinklein. An vielen Stellen steht einfach so ein Topf mit etwas Grünem.

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IMG_6554 Eine Seitengasse. Man/Frau beachte bitte den sehr kreativen Umgang mit der Elektrik.

Wir sind auf dem richtigen Weg. Nach einer kurzen Visite in einem Kleidungssale in einer Seitengasse erreichen wir die Ameyayokocho. Sie liegt entlang der Bahnstrecke und ist eine Art japanischer Brunnenmarkt. Es gibt dort alles, aber vor Allem: Meeriges.

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Das Plakat hätte ich gerne. Ich mag (das) Bier. (und he, ich kann das lesen: Biru – Asahi. Sugoi!)

Den Hyakuenshop in Ueno gibt´s nicht mehr und so essen wir in einem Schnellimbiss und machen uns auf den Rückweg.

In den weitläufigen Gängen der U-Bahn ist ein gefrorener Block Wasser, der Plastikobst einschließt, aufgestellt zum Anfassen.

Zurück im Zimmer erinnert viel an eine Lobsterparade. Wir bewegen uns langsam und hatten am morgen die Sonnencreme vergessen. Abends sind wir dann wieder in Ueno. Im Park stehen die Menschen einzeln herum und starren konzentriert auf ihre Handys. Sie haben keinen oder kaum Kontakt zu einander. Sie jagen Pokemons.

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