Ver-Anreise & verwirrende Ankunft

Wir starten bequem. Eine Nachbarin hat sich angeboten, uns zum Flughafen zu fahren. Also alles entsprechend P.s Zeitplan.

Wäre da nicht ein minimaler Zeitverlust zwischen Gate A-F, der dazu führt, das man uns bereits suchte und ausrufen wollte, als wir recht knapp als die letzten zum Boarding kamen UND die Besonderheit, dass P. zwecks der Beinfreiheit die Sitzplätze vor dem Notausgang reserviert hatte. Denn wer dort sitzt, muss die Crew in emergency case bei der Evakuierung unterstützen. Dazu werden im Laufschritt auf dem Weg vom Boardingschalter zum Flugzeug gebrieft.

Wenn der Weg das Ziel ist, sollte ANA ihr Entertainmentprogramm aber ganz besonders ihre Verpflegung überdenken. Wir wählen die Recommandations. Wahrscheinlich war die Alternative auch nicht besser.

Hin und wieder nötige ich die Japanerin neben mir zur Interaktionen. Wahrscheinlich stellte sie sich deshalb bald schlafend.

Die Ankunft ist unspektakulär. P. hat alles schon digital erledigt, was uns Wartezeit erspart. Trotzdem fühle ich mich wie eine Legehenne auf Betriebsausflug.

Wir holen noch unser mobiles Internet – sehr feine Sache -, lösen einen Pasmo-Pass (eine Art Fahrkarte mit Guthaben) und fahren zum Quartier.

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