Silvester – 明けましておめでとうございます

Der Tag ist angenehm sonnig. Wir haben bis in den Vormittag hinein geschlafen, gefrühstückt und sind nach ein wenig „Office“ bereits wieder zum Mittagessen aufgebrochen. Schnell noch die Tür geschmückt, suchten wir den Schrein, den wir zu Neujahr dann besuchen wollen.

Am 31.12. schließen die Geschäfte früher. Also beschließen wir danach wieder Lebensmittel für die nächsten Tage zu kaufen. Damit wir halt nicht verhungern. 😉 Eigentlich wollte ich mir im スーパ (=Supermarket) zuerst einen Überblick über das Angebot machen. Aber schnell ist dieser Vorsatz über Board und wir wähle aus den spannenden Feiertagsgerichten. Besonders spannend: Japanische Gemüsesorten wie Komatsuna (jap. Senfspinat), Gobō (jap. Klettenwurzel; Schwarzwurzel) und natürlich Nira (Schnittknoblauch).

Kurz nach Mittagnacht geht´s zum Haginaka Schrein. Dort dürfen wir uns zuerst einmal anstellen. In drei Reihen warten die Menschen, um bei einer unsichtbaren Größe, der die Macht zugeschrieben wird, individuelle Lebensentwürfe gestalten zu können, ihre Wünsche für das kommende Jahr zu deponieren. Doch alles – noch mal wie – der Reihe nach: Verbeugen, Glocke läuten, besinnen, dreimal (?) klatschen, wieder verbeugen. Nein, verbeugen, Geld einwerfen (nein, ist kein Automat), Glocke läuten, besinnen, verbeugen, klatschen, verbeugen… Die Versionen unterscheiden sich. Aber wir tun.

Danach wird uns Suppe und Tee angeboten. Beides ignorieren wir. Es ist kalt. Stattdessen gehen wir zum Lawson 100. Ja, um wieder Lebensmittel zu kaufen.

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