Zwischenräume

2011/2012 waren wir das erste Mal länger in der Stadt und haben jeden Bezirk besucht, sämtliche Sehenswürdigkeiten „abgearbeitet“. Nun gilt es die Zwischenräume zwischen den interessanten Punkten zu entdecken und so entscheiden wir uns für einen Besuch der Yanesen. Darunter subsumiert der kostenlose Reiseführer drei Gebiete der Tokyoter Unterstadt: Yanaka, Nezu und Sendagi. Mittelpunkt ist wohl eine kleine Straße mit vielen unterschiedlichen Geschäften und kleinen Restaurant, allen gemeinsam ist ihre Konzentration auf Katzen.

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Danach haben wir den Yanaka Friedhof (überall steht Cemetery; das klingt irgendwie netter….) durchquert, um nach Taito-ku zu kommen. Das liegt theoretisch nahe und dort werden wir beim zweiten Mal in Tokyo wohnen.

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Der Friedhof ist groß und – bedenkt man seine Funktion – sehr belebt. Sogar eine Polizeistation gibt es zwischen den Steinen.

Nach dem Friedhof machen wir uns auf den Weg nach Ueno bzw. genauer nach Taito-ku, denn dort ist unsere nächste Unterkunft in Tokyo und wenn wir schon einmal in der Nähe sind. Um´s kurz zu machen: a bisserle sind wir im Kreis gegangen… Aber die Sonne scheint und Ueno Station ist nicht weit. Vorbei am naturhistorischen Museum wieder zur Station.

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Denn nach getaner Arbeit war das erstrebenswerte Ziel ein indisches Restaurant. Ja, ich weiß, was müssen´s jetzt in Tokyo indisch essen. Aber in Wien essen wir nun auch nur jeden zweiten Tag Schnitzel. So suchen wir in Ameyoko und finden etwas Abseits ein Lokal, das nicht sehr günstig und auch nicht sehr gut, aber passabel ist. „Where do you come from? Europe! Do you like Japan?“ „Do YOU like Japan?“ „It´s to cold, to hot and everyone is busy“. Naja, irgendwie hat er recht.

Einen neuen Daiso haben wir an diesem Tag nicht gefunden. Ok, einen „Can do“ in Yanaka,aber der zählt nicht. Wir fahren zurück nach Oji und ich kaufe Instantkaffee,der sich als Tee herausstellt. Dann ist Schluss für den Tag.

 

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2 Responses to Zwischenräume

  1. einefragehabich says:

    Jö, Katzen!
    Im Kreis gehen ist ja eine der besten Methoden, etwas kennenzulernen. Und indisch ist immer gut! (War’s das?)

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