Sonntag

Busfahren

Das Gute am nicht da sein ist, dass man nicht rechtzeitig dort sein können muss.  Sonntag verschlafe ich wieder zur Hälfte. Es regnet und ist kalt. Ich beschließe U-Bahn zu fahren. Auf zum Hauptbahnhof. Dass angenehme am alleine reisen ist, dass ich mich durch eine Stadt treiben lassen kann. Der Nachteil: Die fehlende Fassungslosigkeit meiner Begleitungen, die ich regelmäßig in die Anaierobephase locke. „Aber du hast doch gesagt, wir gehen…“ Im Tourismuscenter sitzen zwei erschöpfte Wienerinnen vor dem riesigen Prospektständer. „Junger Mann, können Sie mir bitte das Filmprospekt geben?“ Jetzt sollte ich schaun, weiter zu kommen. Denn jetzt wird’s gleich mühsam/peinlich. Zu spät. Die eine hat den Fehler schon entdeckt. „Das ist kein junger Mann!“ Ich bemühe mich rasch zu ergänzen, dass ich bereits eine alte Frau werde. Dann folgen die üblichen Erklärungen und Entschuldigungen…

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