furiu shogakko

Im Internet bin ich auf Natsu Nakajima gestoßen.

Sie macht Butoh mit disable/handicaped persons. Das klingt spannender als wieder zwei Stunden bei Yoshito zu frieren. Netterweise beschreibt sie mir im Email den Weg ganz detailliert. Aber es doch nicht so leicht, wenn man nicht weiß, was man sucht. Yatsuka Hioba, die alte Volksschule. Mein Fehler: Ich frage einen jungen Polizisten nach dem Weg, der holt dann auch noch einen Kollegen. Es dauert fast fünfzehn Minuten bis ich die beiden mit einer Ausrede aus ihrer Verzweiflung befreien kann. Nun, zum Glück wartet Natsu mit dem Unterricht auf mich.

„Your are a dancer?“ Ich zögere und sage dann nein, ich recherchiere. Während des ganzen Warmups ärgert mich das, bis zu dem Punkt wo die Sensei in den Spagat geht und ich a bisserle aussteig -Spagat konnte ich noch nie; Recherchieren: gute Antwort.

Wir wärmen mit Atemübungen, Yoga und Situps auf. Also, ich trete definitiv bei de Bodybuilderinnenmeisterschaft an! Beim freien Improvisieren klopft Sensei meinen Rücken ab und stößt dabei immer wieder irritierende Laute aus.

Im Butoh gehe es darum, ohne Bewusstsein zu tanzen, wie ein Kind. Nicht denken! Entspannen! Wir gehen, gelenkt von unserem dritten Auge, legen uns zu Bett und erwachen. Zwischendurch wieder eine Improvisation zu Lautmalereien. Zum Abschluss tanzt sie zehn Minuten ein Solo, das sie in Vancouver zeigen möchte. Der Tsunamitanz. Bilder von der Katastrophe tauchen auf. Das Meer, die Wucht, das Leid und dann ist das Meer wieder spiegelglatt.

„Butoh is the walk of smoke. Because Butoh is about disappearing, that why a form ist left behind.“

This entry was posted in Uncategorized. Bookmark the permalink.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert