Anlagestrategie 4.0

Ich habe mir angewöhnt, ruhiger und überlegter zu handeln mit sehr starkem Fokus auf langfristigen Vermögenszuwachs wie von Lisa Giering so perfekt in guidantsProMAX vorgezeigt. Ich kaufe keine Aktien mehr mit kurzfristigem Anlagehorizont und schon gar keine Derivate und verkaufe nur noch, wenn sich an der fundamentalen Bewertung eines Unternehmens etwas ändert, also eher selten. Wenn Budget vorhanden ist, stocke ich vorzugsweise entsprechend der CAN-SLIM Strategie auf.

Im langfristigen Depot halte ich Aktien mit der geringsten Volatilität, im spekulativen Depot Aktien mit der höchsten Volatilität oder Aktien in der Entwicklungsphase. Im mittel- und langfristigen Depot versuche ich den Positionswert stabil zu halten und achte dabei genau auf die Kursziele der Analystinnen. Ich verkaufe einen Teil der Position, wenn der Wert signifikant über dem Einstandskurs (LF >50%, MF>30%) und über dem durchschnittlichen Kursziel liegt. Nur im spekulativen Depot verkaufe ich wenn nötig auch mit Verlust bzw. Stop-Loss unter dem Einstandskurs.

Speziell in den ersten beiden Jahren habe ich im Verhältnis zum Positionswert zu viele Order aufgegeben. Ich stehe momentan im Aktien-Depot bei ungefähr 3.000,- € an Ordergebühren seit April 2018, was einem Drittel der realisierten (=ausgezahlten) Gewinne vor Steuer in diesem Depot entspricht. Im ETF-Depot ist das Verhältnis naturgemäß deutlich besser.

Deshalb habe ich jetzt auch die minimale Positionsgröße für den Kauf angehoben:

  • 1.200,- € für einen ETF-Kauf oder Nachkauf
  • 1.200,- € für einen Kauf im mittel- oder langfristigen Depot
  • 600,- € für einen Nachkauf im mittel- oder langfristigen Depot
  • 600,- € für spekulative Aktien

Und die maximale Positionsgröße reduziert, um gleichzeitig das Risiko zu minimieren:

  • 2.400,- € EK für spekulative Aktien
  • 3.600,- € EK für Aktien im mittelfristigen Depot
  • 4.800,- € EK für Aktien im langfristigen Depot
  • 6.000,- € EK für ETFs

Primäre Kaufkriterien sind für mich einerseits die fundamentale Bewertung und andererseits, ob ich das Unternehmensprinzip nachvollziehen kann und an eine langfristig positive Entwicklung in dem jeweiligen Segment glaube.