Wie schaut’s nach dem zweiten Jahr Wertpapierhandel aus? War meine Anlagestrategie 2.0 erfolgreich? Hätte ich mein Geld doch lieber auf einem Sparkonto belassen sollen? Wie hat sich die Corona-Krise ausgewirkt?
Ich konnte einige Werte aus mein ersten, viel zu teuren Depot (zugehörig zum Depot MF) ohne Verlust verkaufen. Grund für den Verkauf: einerseits Umstrukturierung und ansererseits Umschichtung zu meinem präferierten Broker flatex.at.
Das erste langfristige Depot für ETFs hat wie erwartet am wenigsten durch die Krise gelitten. Es gab da zwar auch in Maßen ein auf und ab, speziell deshalb weil China-Aktien unter Trumps tweets und dem Handelskonflikt gelitten haben, aber mittlerweile bin ich hier stabil im plus. Ich habe hier nur geringfügig umgeschichtet, China-ETFs teilverkauft zu Gunsten von sich besser entwickelnden globalen ETFs.
Das zweite langfristige Depot bestehend hauptsächlich aus Aktien entwickelt sich auch gut, ist dank Softbank und Paypal zur Zeit dick im plus. Hier habe ich nicht verkauft, nur sporadisch neue Werte aufgenommen und hauptsächlich bestehende Positionen aufgestockt.
Das mittelfristige Depot ist noch im minus. Hier habe ich den Fehler gemacht, mich zu früh von empfohlenen Werten wie Zoom und Fastly zu trennen – noch vor Corona. Hätte ich diese Werte gehalten wie Lisa Giering (vormals Hauser), dann wäre ich auch hier dick im Plus.
Im spekulativen Depot habe ich relativ gut gewirtschaftet, habe hochspekulative Wasserstoffaktien mit Gewinn verkauft, nur noch eine kleine Position von PowerCell Sweden gehalten. Dick im minus bin ich hier bei den Aktien von European Lithium, einer Lithium Mine in Kärnten, die wegen Corona die endgültige Machbarkeitsstudie nicht durchführen konnte. Hier werde ich aber geduldig bleiben und hoffe, bis spätestens 2021 wieder ins plus zu kommen.
Fazit: Auch mein zweites Börsenjahr war durwachsen. Ich muss meine Anlagestrategie weiter verbessern und geduldiger werden. Anlagestrategie 3.0 folgt …
