{"id":537,"date":"2012-02-05T16:52:27","date_gmt":"2012-02-05T16:52:27","guid":{"rendered":"http:\/\/insho.wordpress.com\/?p=537"},"modified":"2012-02-05T16:52:27","modified_gmt":"2012-02-05T16:52:27","slug":"takao-yamashita-san","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/wordpress.fobis.org\/inshou\/2012\/02\/05\/takao-yamashita-san\/","title":{"rendered":"Takao Yamashita-San"},"content":{"rendered":"<p>Ein Besuch im Edomuseum ist auf jeden Fall zu empfehlen. Einerseits weil in dieser riesigen d\u00fcsteren Hall die Geschichte Edos sehr ansprechend aufbereitet ist und andererseits weil man eine Gratisf\u00fchrung durch eine volunteer guide in Anspruch nehmen kann. Unserer hei\u00dft Takao Yamashita und hat im Verkauf f\u00fcr eine amerikanische Firma gearbeitet. Er erz\u00e4hlt Geschichten dar\u00fcber wie die Menschen w\u00e4hrend der Edozeit gelebt haben und ist ganz entz\u00fcckt dar\u00fcber, dass ich Noh und Kabuki kenne. Er will unbedingt nach Wien kommen. &#8222;Dann werde ich eine F\u00fchrung in Japanisch anbieten!&#8220; &#8220; Ok, ich komme n\u00e4chste Woche!&#8220; (Japanischer Humor)<\/p>\n<p>Nun aber zu den kleinen Geschichten, die Takao-San erz\u00e4hlt hat:<\/p>\n<p>Wenn man das Museum im dritten Stock betritt, so kommt man in eine riesige Halle in deren Mittelpunkt die Nihonbashi als begehbares Modell steht.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/insho.files.wordpress.com\/2012\/02\/nihonbashi.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-631\" title=\"nihonbashi\" src=\"http:\/\/insho.files.wordpress.com\/2012\/02\/nihonbashi.jpg\" alt=\"\" width=\"640\" height=\"426\" srcset=\"https:\/\/wordpress.fobis.org\/inshou\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2012\/02\/nihonbashi.jpg 960w, https:\/\/wordpress.fobis.org\/inshou\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2012\/02\/nihonbashi-300x200.jpg 300w, https:\/\/wordpress.fobis.org\/inshou\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2012\/02\/nihonbashi-768x512.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><\/a><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" title=\"DSC01382\" src=\"http:\/\/insho.files.wordpress.com\/2012\/02\/dsc01382.jpg\" alt=\"\" width=\"640\" height=\"480\" \/><\/p>\n<p>Bashi bedeutet Br\u00fccke und die Nihonbashi, also die japanische Br\u00fccke verbindet wichtige Teile der Stadt \u00fcber den Nihonbashi-Fluss. (Bitte nicht fragen, wie der Fluss nach der Br\u00fccke benannt sein kann. Ich wei\u00df es nicht&#8230;) Die erste Version der Br\u00fccke wurde 1603 aus Holz fertiggestellt. Die heutige steinerne Fassung 1911. Heute noch\u00a0nehmen von diesem Punkt aus die f\u00fcnf wichtigsten Highways durch das Land ihren Anfang. Zur damaligen Zeit war das Gebiet rund um die Br\u00fccke ein wichtiger Handelsplatz, auch der Fischmarkt war urspr\u00fcnglich dort angesiedelt. Ber\u00fchmt wurde diese Br\u00fccke im 17. Jahrhundert unter dem Namen Edobashi, weil von hier aus der Weg nach Kyoto f\u00fchrte. Um bei einem Feuer eine Katastrophe zu verhindern, wurden vor der Br\u00fccke so genannte Feuerschutzareas errichtet. Dort durften keine festen H\u00e4user gebaut werden. So entstanden an den Ufer Flaniermeilen mit kleinen Restaurants u.\u00e4. \u00dcbrigens gibt es ein Sprichwort: &#8222;fire and fights are the flower of edo&#8220; Denn der wirtschaftliche Auffschwung Edos begann nach dem gro\u00dfen Feuer im Jahr 1657.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/insho.files.wordpress.com\/2012\/02\/dsc01392.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-635\" title=\"DSC01392\" src=\"http:\/\/insho.files.wordpress.com\/2012\/02\/dsc01392-e1328449362168.jpg\" alt=\"\" width=\"480\" height=\"640\" srcset=\"https:\/\/wordpress.fobis.org\/inshou\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2012\/02\/dsc01392-e1328449362168.jpg 480w, https:\/\/wordpress.fobis.org\/inshou\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2012\/02\/dsc01392-e1328449362168-225x300.jpg 225w\" sizes=\"auto, (max-width: 480px) 100vw, 480px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Eine Zeichnung, die unmittelbar nach dem gro\u00dfen Feuer Edo zeigt. Ein Ort der Verw\u00fcstung. 100 000 Menschen starben.<\/p>\n<p>Die K\u00e4mpfe beziehen sich auf den Wettstreit von\u00a0den Feuerbrigaden untereinander. Diese gesponserten Helden\u00a0waren nur an spektakul\u00e4ren Feuern interessiert oder an jenen, die ihre Geldgeber_innen betrafen.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/insho.files.wordpress.com\/2012\/02\/dsc01428.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-634\" title=\"DSC01428\" src=\"http:\/\/insho.files.wordpress.com\/2012\/02\/dsc01428.jpg\" alt=\"\" width=\"640\" height=\"480\" srcset=\"https:\/\/wordpress.fobis.org\/inshou\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2012\/02\/dsc01428.jpg 640w, https:\/\/wordpress.fobis.org\/inshou\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2012\/02\/dsc01428-300x225.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Eine zeitgen\u00f6sische Darstellung dieser Truppen. Der Anf\u00fchrer trug deren &#8222;Zeichen&#8220; auf einer Stange und positionierte sich auf dem Dach oder irgendwo oben halt, von wo er dann die Befehle gab. Er war aus der Truppe der Superhero und hatte einen eigenen Assistenten, der seine Uniform na\u00df hielt, damit er nicht anbrannte.<\/p>\n<p>Weiter gings zu einem Modell einer Daimyo-festung. Ein Daimyo war ein lokaler Herrscher, der dem Shogun einmal im Jahr die Aufwartung machen musste und selbigem unterstand.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/insho.files.wordpress.com\/2012\/02\/dsc01423.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-637\" title=\"DSC01423\" src=\"http:\/\/insho.files.wordpress.com\/2012\/02\/dsc01423.jpg\" alt=\"\" width=\"640\" height=\"480\" srcset=\"https:\/\/wordpress.fobis.org\/inshou\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2012\/02\/dsc01423.jpg 640w, https:\/\/wordpress.fobis.org\/inshou\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2012\/02\/dsc01423-300x225.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Deren H\u00e4user hatte besonders geschm\u00fcckte Tore, die ausschlie\u00dflich\u00a0dem Shogun vorbehalten waren.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-627\" title=\"tokunagwa\" src=\"http:\/\/insho.files.wordpress.com\/2012\/02\/tokunagwa.jpg\" alt=\"\" width=\"640\" height=\"736\" srcset=\"https:\/\/wordpress.fobis.org\/inshou\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2012\/02\/tokunagwa.jpg 956w, https:\/\/wordpress.fobis.org\/inshou\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2012\/02\/tokunagwa-261x300.jpg 261w, https:\/\/wordpress.fobis.org\/inshou\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2012\/02\/tokunagwa-890x1024.jpg 890w, https:\/\/wordpress.fobis.org\/inshou\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2012\/02\/tokunagwa-768x884.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><\/p>\n<p>F\u00fcrstlich gereist wurde in eine Senfte inklusive Tr\u00e4ger_innen (ja, starke Frauen trugen die feinen Damen) und Ersatzmannschaft. Allerdings waren die Dinger nicht sehr bequem und so wurden sie nur zum Einzug in die jeweilige Stadt benutzt um zu repr\u00e4sentieren.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/insho.files.wordpress.com\/2012\/02\/dsc013891.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-659\" title=\"DSC01389\" src=\"http:\/\/insho.files.wordpress.com\/2012\/02\/dsc013891.jpg\" alt=\"\" width=\"640\" height=\"480\" srcset=\"https:\/\/wordpress.fobis.org\/inshou\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2012\/02\/dsc013891.jpg 640w, https:\/\/wordpress.fobis.org\/inshou\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2012\/02\/dsc013891-300x225.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><\/a><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/insho.files.wordpress.com\/2012\/02\/dsc01425.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-638\" title=\"DSC01425\" src=\"http:\/\/insho.files.wordpress.com\/2012\/02\/dsc01425-e1328449668881.jpg\" alt=\"\" width=\"480\" height=\"640\" srcset=\"https:\/\/wordpress.fobis.org\/inshou\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2012\/02\/dsc01425-e1328449668881.jpg 480w, https:\/\/wordpress.fobis.org\/inshou\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2012\/02\/dsc01425-e1328449668881-225x300.jpg 225w\" sizes=\"auto, (max-width: 480px) 100vw, 480px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Der Plan einer examplarischen Stadt dieser Zeit. Es gab Stadttore, die nur zu bestimmten Zeiten offen waren. D.h. Fremde konnten nicht unbemerkt in die Stadt; wussten es die W\u00e4chter, wussten es alle. Der blaue Streifen in der Mitte zeigt die Wasserkan\u00e4le, einer der ersten baulichen Ma\u00dfnahmen des ber\u00fchmten Shoguns. Jedes wei\u00dfe Rechteck entspricht einem Familienhaus. In der Mitte des Blocks gab es die einsehbaren Gemeinsschafttoilette und den Brunnen. Wie bei uns die Basena. Am Morgen kam ein H\u00e4ndler, der die n\u00e4chtlichen Ausscheidungen kaufte und an die Bauern weiter verkaufte. Ein geschlossenes \u00d6kosystem.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/insho.files.wordpress.com\/2012\/02\/haushalt.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-643\" title=\"haushalt\" src=\"http:\/\/insho.files.wordpress.com\/2012\/02\/haushalt.jpg\" alt=\"\" width=\"640\" height=\"455\" srcset=\"https:\/\/wordpress.fobis.org\/inshou\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2012\/02\/haushalt.jpg 1474w, https:\/\/wordpress.fobis.org\/inshou\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2012\/02\/haushalt-300x214.jpg 300w, https:\/\/wordpress.fobis.org\/inshou\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2012\/02\/haushalt-1024x729.jpg 1024w, https:\/\/wordpress.fobis.org\/inshou\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2012\/02\/haushalt-768x547.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Takao-San erz\u00e4hlt auch davon, wie er nach dem Krieg in einem dieser kalten H\u00e4user gewohnt hat, deren wohl einziger Vorteil es war, dass sich durch den Luftzug im Haus kein Kohlenmonoxyd ansammeln konnte.<\/p>\n<p>Eine Revolution des Informationsmanagement stellte die Erfindung des Holzfarbschnittes dar. Die ersten tauchten im 17.Jahrhundert auf. Die k\u00fcnstlerischen Versionen davon werden Ukyo-e genannt. Hier die Herstellung:<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/insho.files.wordpress.com\/2012\/02\/farbholzschnitt.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-large wp-image-645\" title=\"Farbholzschnitt\" src=\"http:\/\/insho.files.wordpress.com\/2012\/02\/farbholzschnitt.jpg?w=1024\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"407\" srcset=\"https:\/\/wordpress.fobis.org\/inshou\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2012\/02\/farbholzschnitt.jpg 2472w, https:\/\/wordpress.fobis.org\/inshou\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2012\/02\/farbholzschnitt-300x119.jpg 300w, https:\/\/wordpress.fobis.org\/inshou\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2012\/02\/farbholzschnitt-1024x408.jpg 1024w, https:\/\/wordpress.fobis.org\/inshou\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2012\/02\/farbholzschnitt-768x306.jpg 768w, https:\/\/wordpress.fobis.org\/inshou\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2012\/02\/farbholzschnitt-1536x611.jpg 1536w, https:\/\/wordpress.fobis.org\/inshou\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2012\/02\/farbholzschnitt-2048x815.jpg 2048w, https:\/\/wordpress.fobis.org\/inshou\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2012\/02\/farbholzschnitt-1568x624.jpg 1568w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Die k\u00fcnstlerische Version davon ist besser unter Ukyo-e bekannt. Am bekanntesten ist &#8222;die Welle&#8220;, die in Europa die Impressionist_innen auf Grund ihrer neuartigen Perspektive ma\u00dfgeblich beeinflusste.<\/p>\n<p>Im 18.Jahrhundert wurde so, wie bei uns Zeitungen vertrieben und nicht zuletzt die &#8222;Yellow press&#8220; geboren.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-651\" title=\"Zeitungsverk\u00e4ufer\" src=\"http:\/\/insho.files.wordpress.com\/2012\/02\/zeitungsverkc3a4ufer1.jpg\" alt=\"\" width=\"387\" height=\"326\" srcset=\"https:\/\/wordpress.fobis.org\/inshou\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2012\/02\/zeitungsverkc3a4ufer1.jpg 387w, https:\/\/wordpress.fobis.org\/inshou\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2012\/02\/zeitungsverkc3a4ufer1-300x253.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 387px) 100vw, 387px\" \/><\/p>\n<p>Ein Zeitungsverk\u00e4ufer (18.Jh.), der die Nachrichten (wahrscheinlich nur die Schlagzeilen) singend durch die Stra\u00dfen zog, um so seine Zeitung zu verkaufen.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/insho.files.wordpress.com\/2012\/02\/dsc01444.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-654\" title=\"DSC01444\" src=\"http:\/\/insho.files.wordpress.com\/2012\/02\/dsc01444.jpg\" alt=\"\" width=\"640\" height=\"480\" srcset=\"https:\/\/wordpress.fobis.org\/inshou\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2012\/02\/dsc01444.jpg 640w, https:\/\/wordpress.fobis.org\/inshou\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2012\/02\/dsc01444-300x225.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Publikationen dieser Zeit. Bekannt sind auch die &#8222;100 Ansichten Edos&#8220;, die diverse Station auf der Reise von Edo nach Kyoto festgehalten haben. Ansonsten waren Darstellungen von Kabukischauspieler (auch privat) oder auch von\u00a0popul\u00e4ren Sumoringern beliebt.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/insho.files.wordpress.com\/2012\/02\/dsc01445.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-656\" title=\"DSC01445\" src=\"http:\/\/insho.files.wordpress.com\/2012\/02\/dsc01445.jpg\" alt=\"\" width=\"640\" height=\"480\" srcset=\"https:\/\/wordpress.fobis.org\/inshou\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2012\/02\/dsc01445.jpg 640w, https:\/\/wordpress.fobis.org\/inshou\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2012\/02\/dsc01445-300x225.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Geld der Edozeit. Das Ma\u00df war Reis. Unterschiedliche Bev\u00f6lkerungsgruppen verwendeten unterschiedlichen M\u00fcnzen. Keine Ahnung, wie das funktioniert hat&#8230;<\/p>\n<p>Apropos Geld, Handel, usw. Eine sehr erfolgreiche Neuerung war das erste Departmentstore in dem wohlhabende Leute Kimonos von der Stange kaufen konnten. Nicht zuletzt sehr beliebt, weil den begleitenden Diener_innen Tee angeboten wurde und die deshalb ihre Herrschaft zum Einkauf im Etablisement animierten. Das Besondere daran war: Bisher waren die H\u00e4ndler durchs Land und von Haus zu Haus gezogen, hatten ihre Waren dort gelassen und im Jahr darauf ihr Geld kassiert. Nun kamen die Kund_innen zu den H\u00e4ndler_innen und zahlten gleich. Um vor dem Feuer sicher zu sein, wurde die Ware in einem Lagerhaus abseits aufbewahrt. Zu Verk\u00e4ufern wurde nur Buben aus einer bestimmten Gegend ausgebildet und niemand aus der Gegend um das Store herum, weil das als unsicher galt. Die Burschen mussten arbeiten und bekamen eine Ausbildung. Nach zehn(!) Jahren hatten sie das erste Mal Urlaub. Kaum einer von ihnen arbeitet l\u00e4nger als bis 30, weil sie alle an der &#8222;Edokrankheit&#8220; litten. Die Edokrankkheit wird durch den Mangel an Vitaminen einer einseitigen Ern\u00e4hrung ausgel\u00f6st. Danach gingen die jungen M\u00e4nner wieder zur\u00fcck in ihre D\u00f6rfer.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-large wp-image-658\" title=\"Departmentstore\" src=\"http:\/\/insho.files.wordpress.com\/2012\/02\/departmentstore.jpg?w=1024\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"808\" srcset=\"https:\/\/wordpress.fobis.org\/inshou\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2012\/02\/departmentstore.jpg 1400w, https:\/\/wordpress.fobis.org\/inshou\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2012\/02\/departmentstore-300x237.jpg 300w, https:\/\/wordpress.fobis.org\/inshou\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2012\/02\/departmentstore-1024x809.jpg 1024w, https:\/\/wordpress.fobis.org\/inshou\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2012\/02\/departmentstore-768x607.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/p>\n<p>Die Bedeutung der Delphinfigur auf den Tempeln\/Shrinen hat er uns auch erkl\u00e4rt: Die sch\u00fctzen vor Feuer, weil Delphine das Feuer meiden.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/insho.files.wordpress.com\/2012\/02\/dsc01396.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-661\" title=\"DSC01396\" src=\"http:\/\/insho.files.wordpress.com\/2012\/02\/dsc01396-e1328459218250.jpg\" alt=\"\" width=\"480\" height=\"640\" srcset=\"https:\/\/wordpress.fobis.org\/inshou\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2012\/02\/dsc01396-e1328459218250.jpg 480w, https:\/\/wordpress.fobis.org\/inshou\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2012\/02\/dsc01396-e1328459218250-225x300.jpg 225w\" sizes=\"auto, (max-width: 480px) 100vw, 480px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Zum Abschluss tauschen wir noch H\u00f6flichkeiten und unsere Emailadressen aus. F\u00fcnf Stunden sp\u00e4ter hatte ich die ERSTE Nachricht von Takao-San. Ich f\u00fcrchte, dass wir der Beginn einer wunderbaren Freundschaft&#8230;<\/p>\n<p>Nach dem obligatorischen Besuch des Museumsshops sind wir drau\u00dfen. Dort d\u00e4mmert es inzwischen und das gegen\u00fcber liegende Sumoringermuseum hat auch nicht offen. Allerdings begegnen uns in der Gegend eine Reihe von schwergewichtigen Herren nebst Begleitung und wir machen um sie respektvoll einen Bogen. Dann brauchen wir Kaffee&#8230;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ein Besuch im Edomuseum ist auf jeden Fall zu empfehlen. Einerseits weil in dieser riesigen d\u00fcsteren Hall die Geschichte Edos sehr ansprechend aufbereitet ist und andererseits weil man eine Gratisf\u00fchrung durch eine volunteer guide in Anspruch nehmen kann. 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