{"id":2268,"date":"2016-08-21T15:20:06","date_gmt":"2016-08-21T15:20:06","guid":{"rendered":"https:\/\/insho.wordpress.com\/?p=2268"},"modified":"2016-08-21T15:20:06","modified_gmt":"2016-08-21T15:20:06","slug":"kyoto-route-please-keep-out","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/wordpress.fobis.org\/inshou\/2016\/08\/21\/kyoto-route-please-keep-out\/","title":{"rendered":"Kyoto: Route &#8222;Please Keep out&#8220;"},"content":{"rendered":"<p>Neues Spiel, neues Gl\u00fcck. Wir verlassen den Kasten in Osaka gegen 10Uhr. Nach einem etwas nervigen Gefummel am Schl\u00fcsselkasten steuern wir z\u00fcgig den Nambawalk an, um dort ausgiebig zu fr\u00fchst\u00fccken und vor allem im Internet zu tun. Denn die Fahrt nach Kyoto dauert nur 30min und der Check-in dort ist erst nach 15Uhr. Wir finden eine B\u00e4ckerei, die zwar f\u00fcr unsere Verh\u00e4ltnisse vor Ort nicht gerade g\u00fcnstig ist, aber sehr gut. Toast mit Ei (warm), Kaffee und anderes machen die n\u00e4chsten 1 1\/2 Std. mehr als ertr\u00e4glich.<\/p>\n<p>Gegen 14Uhr fahren wir nach Shin-Osaka und steigen statt in den Shinkasen schlie\u00dflich in einen JR Rapid ein. Nun, die Fahrt dauert statt 15min halt 26min, aber das ist mehr als verkraftbar.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-2274\" src=\"https:\/\/insho.files.wordpress.com\/2016\/08\/img_7320.jpg\" alt=\"IMG_7320\" width=\"2592\" height=\"1944\" \/><\/p>\n<p>Wir sind at Kyoto Station. Ich versorge uns mit Touristinformation und wir fahren mit dem Bus weiter zu unserer Unterkunft. Unser Vermieter hier hat alles sehr genau beschrieben und erfreulicherweise im Netz sehr gute Bewertungen und so finden wir unsere Bleibe ohne Irrungen.<\/p>\n\n<p>Wir wohnen in einer Tatamiwohnung im 6F. Bl\u00f6d nur, das der Aufzug kaputt ist. Es gibt hier in drei Etagen &#8222;Zimmer&#8220;. Auf jeder Etage sind acht Einheit. Eine davon wird als Gemeinschaftsdusche oder K\u00fcche genutzt. Ist wohl ein herunter gekommenes Wohnhaus. Die T\u00fcren sind aus Metall und es ist staubig.<\/p>\n\n<p>Ich w\u00fcsste gerne mehr \u00fcber die Menschen, die hier gelebt haben. Aber es bieten sich keinerlei Hinweise. Schade irgendwie. Am Abend bildet der etwas zu sehr inszenierte Sex von zwei jungen Deutschen deren H\u00f6hepunkt des Tages. Die W\u00e4nde sind hier d\u00fcnn. Nach dem &#8222;Einchecken gehen wir die Stra\u00dfe entlang, um noch eine Kleinigkeit zu essen. Wir wohnen nahe dem goldenen Pavillon, einer sehr bekannten Sehensw\u00fcrdigkeit hier. Aber das gibt\u00b4s morgen. Denn hier tut sich erst ab 9 Uhr Vormittag etwas (nicht, dass ich um die Zeit schon was tun wollte), aber daf\u00fcr ist dann auch gegen 17 Uhr schon wieder Schluss. (Also t\u00e4te ich, wenn m\u00f6glich ja doch fr\u00fcher&#8230;)<\/p>\n<p>Am n\u00e4chsten Morgen starten wir los zum <span class=\"st\">Kinkaku-ji (jap. \u91d1\u95a3\u5bfa, dt. \u201e<em><strong><span style=\"color:#6a6a6a\">Goldener<\/span><\/strong><\/em>&#8211;<em><strong><span style=\"color:#6a6a6a\">Pavillon<\/span><\/strong><\/em>-Tempel\u201c). Er liegt wirklich um\u00b4s Eck. Allerdings wissen wir gar nicht so genau, auf was wir hinsteuern und der Grad der Absurdit\u00e4t w\u00e4chst, je st\u00e4rker uns der Strom an Tourist_innen mitzieht. So beschlie\u00dfen wir am Eingang umzukehren. Erst einmal recherchieren. <\/span><\/p>\n<p>Durch Nebenstra\u00dfen, in denen kleine Gesch\u00e4fte so die allt\u00e4glichen Dinge anbieten, gehen wir zum Palast. Es ist interessanter, am\u00a0Leben einer Stadt &#8211; zumindest peripher- teilhaben zu d\u00fcrfen, als ihre Reliquien zu fotografieren.<\/p>\n\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>(To be continued)<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Neues Spiel, neues Gl\u00fcck. Wir verlassen den Kasten in Osaka gegen 10Uhr. Nach einem etwas nervigen Gefummel am Schl\u00fcsselkasten steuern wir z\u00fcgig den Nambawalk an, um dort ausgiebig zu fr\u00fchst\u00fccken und vor allem im Internet zu tun. 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