{"id":116,"date":"2011-12-30T18:39:06","date_gmt":"2011-12-30T18:39:06","guid":{"rendered":"http:\/\/insho.wordpress.com\/?p=116"},"modified":"2011-12-30T18:39:06","modified_gmt":"2011-12-30T18:39:06","slug":"unbestandige-gewissheit","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/wordpress.fobis.org\/inshou\/2011\/12\/30\/unbestandige-gewissheit\/","title":{"rendered":"unbest\u00e4ndige Gewissheit"},"content":{"rendered":"<p><span style=\"font-size:small\">Am Dienstag bin abends nach Yokohama gefahren, um\u00a0 bei Yoshito Ohno eine Stunde zu besuchen\u00a0und um Yumiko Yoshioka zu treffen, deren Performance ich in Berlin gesehen hatte.\u00a0 <\/span><span style=\"font-size:small\">\u00a0<a href=\"http:\/\/www.kazuoohnodancestudio.com\/english\/\">http:\/\/www.kazuoohnodancestudio.com\/english\/<\/a>\u00a0<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size:small\">Von der Bahnstation aus geht man einen Berg hinauf und durch einen Eisenbahntunnel. Neben dem Weg verlaufen die Gleise einer G\u00fcterbahn. Darunter sind Parkpl\u00e4tze und das was man bei uns in den 70er Jahren einen Spielplatz nannte: Festgestampfte Erde bzw. Beton und ein paar bunt angemalte Eisenstangen; davor eine Holzbank. Ziemlich genau vor f\u00fcnf Jahren sa\u00df ich hier auf dieser Bank mit einem Coffee to go aus dem Minimarkt an der Stra\u00dfe (Konbini) und zu fr\u00fch f\u00fcr die Tanzstunde. Damals war ich mir gewiss, nie wieder hier zu sitzen. Ich kann nicht schreiben, ob es mir damals ein Ziel war, wieder hierher zu kommen, aber an diese Gewissheit kann ich mich gut erinnern&#8230;<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size:small\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-117\" title=\"DSC00465\" src=\"http:\/\/insho.files.wordpress.com\/2011\/12\/dsc00465.jpg\" alt=\"\" width=\"640\" height=\"480\" srcset=\"https:\/\/wordpress.fobis.org\/inshou\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2011\/12\/dsc00465.jpg 640w, https:\/\/wordpress.fobis.org\/inshou\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2011\/12\/dsc00465-300x225.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size:small\">&#8230;nat\u00fcrlich habe ich wieder Kaffee gekauft. Dieses Mal konnte ich ihn sogar auf Japanisch bestellen. Aber es ist mehr ein Coffee on the run; weil ich bin nicht zu fr\u00fch und m\u00f6chte auf garkeinen Fall zu sp\u00e4t kommen.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size:small\">Die Stunden selbst war seltsam und \u00fcberraschend zerfahren. Ein kleiner, fast weinerlicher alter Mann sprach dar\u00fcber, dass wir wie Blumen uns zur Sonne strecken und gleichzeitig mit den F\u00fc\u00dfen im Boden, im Dunklen verhaftet sind. Wir sahen eine Dokument\u00e1tion \u00fcber Pina Bausch und er zeigt uns Bild mit Statuen, die eine betonte Mittelachse aufwiesen. Dann sprach er von seinem Vater und den Proben w\u00e4hrend 9\/11. Wir tanzten zu &#8222;Amazing grace&#8220; jene Dankbarkeit, die ihm angebracht schien, das nicht miterlebt zu haben und improvisierten in einem imagin\u00e4ren Rosengarten. So wie Picasso und Pina Bausch sagten: Die Unerfahrenen sollen von den Profis lernen und umgekehrt.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size:small\">Nach der Stunde gab es eiskalten Chianti zum Sushi und zu Reiscrackern. Die anderen munkelten, das Yoshito nun nach dem \u00fcberstandenen Magenkrebs ein leichtes Alkoholproblem hat&#8230; Der obligate Quotenmann in der Runde hatte Geburtstag: Omedetou gozaimasu! und beim Gehen hielt Yoshito meine Hand und fragte, ob ich eh wieder komme. Ja, ich komme wieder! Domo arrigata gozaimasu!<\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am Dienstag bin abends nach Yokohama gefahren, um\u00a0 bei Yoshito Ohno eine Stunde zu besuchen\u00a0und um Yumiko Yoshioka zu treffen, deren Performance ich in Berlin gesehen hatte.\u00a0 \u00a0http:\/\/www.kazuoohnodancestudio.com\/english\/\u00a0 Von der Bahnstation aus geht man einen Berg hinauf und durch einen &hellip; <a href=\"https:\/\/wordpress.fobis.org\/inshou\/2011\/12\/30\/unbestandige-gewissheit\/\">Continue reading <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":4,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[2],"tags":[],"class_list":["post-116","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-uncategorized"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/wordpress.fobis.org\/inshou\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/116","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/wordpress.fobis.org\/inshou\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/wordpress.fobis.org\/inshou\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/wordpress.fobis.org\/inshou\/wp-json\/wp\/v2\/users\/4"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/wordpress.fobis.org\/inshou\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=116"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/wordpress.fobis.org\/inshou\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/116\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/wordpress.fobis.org\/inshou\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=116"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/wordpress.fobis.org\/inshou\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=116"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/wordpress.fobis.org\/inshou\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=116"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}