Das www sagt, in Tokyo gibt es free WIFI für Gaijins auch ohne die Daten der Kreditkarte preisgeben zu müssen und zwar im Tourismcenter. Als auf dorthin. Eine ältere Frau, die als Volunteer arbeitet Leider weiß sie nichts über diesen Internetzugang und auch der junge Kollege, der sie riskanterweise belehrt, kann uns auch nicht viel mehr sagen. Wir sind enttäuscht. Aber man möge es nicht glauben, es gibt auch ein Leben ohne Netz.
Wir fahren nach Akihabara, weil ich mich ernsthaft mit dem Gedanken trage, eine weiter Speicherkarte für die Kamera zu kaufen. Erstaunlicherweise sind die in Nippon echt teuer und ich disponiere um. Dann suche wir noch „Artre 1“ in der Hoffnung doch noch zu unbeschränktem günstigem Internet zu kommen: Leerlauf. Dort steht ein Automat, aus dem man/frau SIM-Karten ziehen kann. 5 Tage ca. 35 Euro; a bisserle viel…


Das Buchviertel, Jimbocho, finde ich praktisch im Schlaf. Auch das mehrstöckige Buchgeschäft meiner Wahl. Leider nicht alle Bücher meiner Wahl. Unweit davon suchen wir wieder ein Doutor-Café auf. Es ist bereits nach Mittag und eine Pause ist fällig. Im Lokal gibt es im 1.Stock einen RaucherInnenbereich, wo die Menschen apathisch vor sich hin qualmen. Im Erdgeschoss sind die wenige Plätze von einander durch Glaswände einzeln abgetrennt.
Um zumindest ein positives Shoppingerlebnis am heutigen Tag ins Diary schreiben zu können, fahren wir zu einem Hyakuenshop in Harajuku. Bücher wären mir lieber gewesen. Er ist nicht ganz so groß, wie V. versprochen hat und die Auswahl überzeugt auch wieder nur in der Summe. Also kaufen wir uns ein Crepé. Leider realisiere ich zu spät, das selbiges mit purem Schlagobers gefüllt ist; von wegen gesunde japanische Küche. Wir wollen im nahen Mejipark essen, aber werden vom Wachter am Tor vertrieben. „No eating“ In einer Ecke auf der Brücke essen wir dann, wollen aber immer noch in den Park, in dem so ziemlich alles und auch das verboten ist. Nach einer kurzen Rast auf der erstmöglichen Bank inklusive Gelsenattacke verlassen wir das Areal der Gedenkstätte wieder. Vielleicht auf ein anderes Mal.
