Hostels sind voller Freaks. Gestern saß ich in der Küche. Ebenfalls zugegen ein russischer Mann, der seiner Uhr bearbeitete und mich hin und wieder anstarrte. Zwischendurch sprang er auf, lief aus dem Raum, um unmittelbar zurück zu kehren….
Heute bin ich zickig – dance it very little.very big.
Was will sie von mir?
Der Boden ist unappetitlich schmutzig und ich mag mich nicht liegend entspannen und dabei fremde Haare einatmen.
Heute ist alles SEHEN – Miru.
Ein großes Auge über mir, eine bossy person. beobachtet mich von hinten.Ich soll Angst haben.
Nun bist du nackt und unter dir sind viele Augen – Bitte nicht die Beine schließen.
Jetzt auf einer Bühne die Augen des Publikums im Rücken und abschließend ein Polizist, der mich perlustriert.
Wir schließen damit, dass unsere Haut sieht. Augen sind an jeder Körperstelle möglich. Ich sehe mit dem Handrücken, dem Knie, dem Bauch, dem Rücken und der Schulter; mich und andere.
In einer Pause kommt die Organisatorin zu mir. „Du kommst aus Österreich? Kennst du Mario, die kommt immer wieder zu Minako Seki.“ „Österreich ist schon klein. Aber so klein auch wieder nicht. :-)“
Nach dem Training kommt Yuri zu mir. Seisaku says you are getting better. You are an excellent dancer. :-))) Domo arrigato gozaimashita…
…und so wird der Tag sonnig; Innen wie Außen.
Der Workshop hätte dir gut getan….