Momentan schaut es besonders in meinen reinen Aktiendepots tiefrot aus. Warum? Weil Trump twittert, die Chinesinnen ihr Gesicht nicht verlieren wollen und eigentlich schon der US-Präsidentschaftswahlkampf begonnen hat.
Okay, Handelskrieg hört sich nicht sehr angenehm an, kann schon nervös machen, verstehe, dass Chinesinnen und Amerikanerinnen und deren Firmen davon betroffen sind und die daraus entstehenden Probleme auch andere Märkte balasten. Aber warum dann auch Aktien fallen, die damit nur marginal zu tun haben, wie zum Beispiel die Aktien von Firmen, die auf IT-Sicherheit und Internet-Security spezialisiert sind, das ist mir wirklich nicht klar. Nur weil die Anlegerinnen nervös sind? Ich habe auch überlegt, einige Positionen in meinen Depots aufzulösen, insbesondere solche mit über 20% Wertsteigerung, habe mich aber dagegen entschieden, weil ich langfristig an eine positive Entwicklung dieser Aktien glaube, sonst hätte ich sie ja gar nicht erst gekauft. Mittlerweile sind die 20% in Rauch aufgegangen. Ich kann jetzt nichts mehr tun als abwarten, bis sich die Lage wieder bessert, eventuell auch Aktien nachkaufen solange sie günstig sind.
Weniger nervenaufreibend ist der Blick auf das ETF-Depot. Dort fallen die Kurse zwar auch, aber bei weitem nicht so dramatisch. Wer schwache Nerven hat, sollte eher in ETFs als in Aktien investieren …
